Die Maya

Einleitung

Die Maya gehören zu einer indigenen Völkergruppe in Mittelamerika und sind insbesondere durch ihre hoch entwickelte Kultur und ihrem Kalendersystem bekannt. Die Maya gründeten in der Zeit von 3000 v. Chr. bis 900 n. Chr. im präkolumbianischen Mesoamerika mehrere Reiche in Form von Stadtstaaten. Es gibt über 30 verschiedene Völkergruppen und dazugehörige Maya-Sprachen. Man unterscheidet zwischen Hochland-Maya (Chiapas und Guatemala) und Tiefland-Maya (Yucatan, Peten, Belize). Die Blützeit der Maya fand in den Jahren 600 – 900 n. Chr. (Späte Klassik) statt. Im 900. Jahrhundert kam es zum Zusammenbruch und Aufgabe einzelner Maya-Zentren und zum rapiden Bevölkerungsverlust. In der Folgezeit wurden zahlreiche Städte verlassen, Bewässerungssysteme zerfielen und es wurden keine monumentalen Bauwerke wie die berühmten Maya-Pyramiden oder Steinstelen mehr errichtet.

Der Zusammenbruch der Maya-Gesellschaft ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Es gibt verschiedene Erklärungsmodelle, u.a. Naturkatastrophen, Epidemien, Invasionen, Hungersnöte und auch der Zusammenbruch bedeutender Metropolen könnte den Kollaps hervorgerufen haben. Mitlerweile geht man jedoch davon aus, dass sich durch die massive Abholzung des Maya-Gebietes das Klima derart verändert hat, dass es zu extremen und langwidrigen Trockenzeiten kam und die Bevölkerung einfach nicht mehr mit ausreichend Nahrung und vorallem mit Wasser versorgt werden konnte.


Die Entdeckung der Maya durch europäische Eroberer

Während der spanischen Conquista (1511-1697), landete 1519 Hernán Cortés auf der Insel Cozumel bei Yucatan. Dort gelang es ihm den spanischen Schiffbrüchigen Gerónimo de Aguilar zu befreien, welcher als Sklave bei den Mayas lebte und auch deren ihre Sprache lernte. Gerónimo de Aguilar blieb bei Hernán Cortés und wurde sein ständiger Begleiter und Übersetzer. Die von  Hernán Cortés erbeuteten Schätze wurden dem König von Spanien überbracht. Unter den Schätzen befanden sich auch Falltbücher (Leporellos) der Maya. Ein weiterer spanischer Schiffbrüchiger, der Matrose Gonzalo Guerrero, blieb bei den Mayas und kämpfte später mit ihnen gegen die Spanier und starb dabei. Da Gonzalo Guerrero, aufgrund seines hervorragenden militärischem Rufes, ein hohes Ansehen bei den Maya Genoss, wurde er mit einer Maya verheiratet. Gonzalo Guerrero wird auch als „Padre del mestizaje“, Vater der Vermischung europäischer Einwanderer, genannt. Die Kinder, die aus dieser Ehe hervorgingen, gelten als die ersten Mestizen (Mischlinge) Mexikos.

Hernán Cortés zog dann mit seiner Flotte von 11 Schiffen und ca. 500 Gefolgsleuten weiter und kämpfte gegen 1521 gegen die Azteken sowie gegen den König Moctezuma und eroberte die Stadt Tenochtitlán.

Die Christianisierung der Maya

Nachdem Hernán Cortés seinen Eroberungszug gegen die Azteken fortsetzte, dauerte es weitere 20 Jahre, bis die Spanier die mexikanische Halbinsel Yucatan vollständig eroberten. Ihr Plan war es, innerhalb der nächsten Jahre drei Städte in Yucatan zu gründen. Dies gelang ihnen auch im Jahre 1544 durch die Gründung von Merida, Valladolid und Salamanca de Bacalar, welche von Mexiko aus verwaltet wurden.

Im Jahre 1549 war es der Inquisitator Diego de Landa (* 1527 – 1579), welcher mit Mitteln der Inquisition das Maya Volk zum katholischem Christentum bekehren wollte. De Landa kam 1549 nach Yucatan und wurde um 1552 zum Guardian der Stadt San Antonio de Yzamal ernannt. Dort baute er eines der ersten Kloster, das San-Francisco-Kloster, aus Steinen eines alten Maya Tempels. De Landa zog anschließend durch Yucatan und verkündete durch Massenbekehrung das Evangelium. Dies stieg zunächst auf Widerstand der Kolonialherren. Er wurde aber im Jahre 1561 zum Provinzial des Franziskanerordens ernannt, welches die Gebiete Yukatan und Guatemala umfasste. So erlangte er als höchste religöse Autorität die Unterstützung der weltlichen Macht.

Die Maya jedoch ließen sich nicht vom christlichen Glauben bekehren und übten weiterhin ihre religiösen Rituale aus. In de Landas Bericht „Relacion de las cosas de Yucatan“ (Bericht über die Dinge aus Yutacan) beschreibt er die Rituale wie folgt:

Die Maya beten Götzen an und erbringen Opfer, die nicht nur aus Räucherwerk bestehen, sondern auch aus Menschenblut.

Letztendlich wurde am 12. Juli 1561 vor einem Glaubensgericht  ein Autodafé abgehalten und de Landa ließ alles in Maya Geschriebene verbrennen. Dies hatte zur Folge, dass für die Nachwelt lediglich vier Codicen erhalten geblieben sind.

Die Maya-Codices

Nach der Verbrennung der Maya-Schriften konnten vier Codicen gerettet werden. Die Maya-Codicen sind eine Art Bücher, auch Faltbücher oder Leporellos genannt. Sie beinhalten Bildschriften der Maya, in denen Informationen über das Leben der Maya, über die Astronomie und Mathematik enthalten sind. Später wurden diese nach ihren Aufbewahrungsorten benannt. Der wohl bekannteste Maya-Codex ist der Dresdener Codex (auch Codex Dresdensis genannt), welcher in der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek in Dresden aufbewahrt wird. In diesem Codex sind u.a. umfangreiche Informationen über den berühmten Maya-Kalender enthalten. Bei diesem Codex handelt es sich um ein Faltbuch bestehend aus 39 Seiten.

Der Madrider-Codex (Codex Tro-Cortesianus). Bei diesem Codice handelt es sich um ein 112 Seiten umfassendes Faltbuch und erlaubt einen Einblick in das religiöse Leben der Maya.

Der Pariser Codex (Codex Peresianus)  ist mit 1,4 Metern das kürzester dieser vier Faltbücher. Er diente den Mayas als Nachschlagewerk für Prophezeiungen.

Der Codex Codex Grolier ist ein 11 seitiges Manusript und beinhaltet Bildnisse von Gottheiten. Dieser Codex wird in Mexiko unter Verschluss gehalten und es wird auch davon ausgegangen, dass es sich um eine Fälschung handelt.

Vergessene Welt

Erst im 18. und 19. Jahrhundert sind Forscher der Legende von alten überwucherten Tempeln im Urwald von Guatemala nachgegangen. Zunächst interessierte man sich nur für die Architektur dieser überwucherten Tempel und Anfang des 20. Jahrhundert rückten auch die Maya in den Blickpunkt des Interesses der Forscher.

1785 schickte der König von Spanien den Forscher José Antonio Calderón nach Mexiko, um diesen Gerüchten über vom Dschungel verschlungene Tempelanlagen nachzugehen. Seine erste entdeckte Maya-Stadt war Palenque. Dort fand er in den Tempelanlagen riesige Steinplatten mit kunstvollen Bildern und Hyroglyphen.

Im 19. Jahrhundert war es der Arzt und Antlantologe Augustus Le Plongeon, der als erster die Maya-Ruinen in Yucatan ausgrub. Dort lebte er 12 Jahre mit seiner Frau Alice unter den heutigen Maya. Seine späteren Werke über die Maya erhielten nicht die wissenschaftliche Anerkennung, die er sich erhofft hatte. Le Plongeon erforschte seiner Zeit das Thema versunkene Kulturen untergegangener Zivilisationen, insbesondere Atlantis. So übersetzte er auch fälschlischer Weise den Codex Tro-Cortesianus (Madrider Codex), wobei das Land Mu (Atlantis) durch lang andauernde Erdbeben versank und die Maya einst vom untergegangenem Atlantis abstammen und ins heutige Maya-Land und auch nach Ägypten flüchteten und später die Pyramiden bauten.


Der Maya Kalender

Die Maya nutzten für verschiedene Zwecke einander ergänzende Kalender. Einander ergänzend bedeutet, dass die Kalendersysteme mit einander verbunden werden können. Sie greifen wie Zahnräder ineinander, wie die Grafik rechts verdeutlicht.

Da gibt es den Tzolkin-Kalender, welcher für rituelle Zwecke verwendet wurde, den „zivielen“ Haab-Kalender und die Lange Zählung (engl.: „Long Count“), mit der längere Zeiträume erfasst werden konnten.

Der Tzolkin Kalender (Zählung der Tage) umfasst eine Periode von 260 Tagen. Er wurde für Schicksalsdeutungen genutzt, vergleichbar auch mit unserem heutigen Horoskop.

Der Haab-Kalender umfasst 365 Tage und besteht aus 18 Monaten mit jeweils 20 Tagen. Das ergibt 360 Tage und die letzten 5 Tage wurden als „Unglückstage“ benannt. Dieser Kalender diente für landwirtschaftliche Prognosen.

Der Kalender „Lange Zählung“ diente für astronomische Berechnungen und für Geschichtsaufzeichnungen. Er unterteilt sich in mehrere Zeiträume, welche als Kin, Uinal, Tun, Katun, Baktun, Pictun, Calabtun, Kinchiltun und Alautun bezeichnet werden, wobei die Bezeichnungen , höher als Baktun, moderne Erfindungen von Forschern sind.

Ein Zeitraum „ Zyklus“ im Maya-Kalender besteht aus 20 Katun zu je 7200 Tagen, insgesamt also aus 144.000 Tagen. Gegenwärtig befindet sich die Kalenderrechnung im 13. Baktun.

Mehr zum Thema „Maya Kalender“ und zu den Weltuntergangsthesen finden sie hier.

Die Maya-Schriften

Jean-Frédéric-Waldeck (1766 – 1875)

1832 wurde der erste Versuch unternommen, die Maya-Schriften in einer Stätte bildlich festzuhalten. Jean Frédéric Maximilien de Waldeck (* 16. März 1766 in Prag; † 30. April 1875 in Paris) lebte und arbeitete 2 Jahre lang in den Ruinen von Palenque und in Uxmal. Er war ein französischer Antiquar, Kartograf, Maler und Forschungsreisender, der als erster europäischer Künstler die Bauten der klassischen Maya-Kultur in Bildern festhielt. Seine Zeichnungen waren zwar recht präzise allerdings auch durch den Irrglauben, dass Babylonia oder Hindus die Maya-Städte erbaut hätten, teilweise verfälscht. So entstanden Abzeichnungen der May-Schriften mit selbst hineininterpretierten Bildern wie z.B. indische Elefanten, was mitlerweise erwiesener Maßen nicht stimmt. Jean Frédéric Waldeck hat die Zeichen einfach falsch abgelesen oder nicht richtig erkannt und verstanden. Seine Fotos von den verlassenen und überwucherten Bauwerken jedoch sind die einzigen bildlichen Beweise, in welchen Zustand sich die Tempelanlagen befunden haben.

Die Geschichte der Maya

Die Geschichte der Maya kann man mitlerweile in drei Hauptphasen einteilen, welche sich von 3000 v. Chr. bis zur Gegenwart zieht.

Die frühe Präklassik (ca. 3000 – 900 v. Chr.) 

Zum Ende der archaischen Periode, wo die Menschen in Amerika noch Jäger und Sammler waren, begannen die ersten Maya seshaft zu werden. Es kam zur ersten dauerhaften Ansiedlungen und zur Entwicklung von Landwirtschaft. Als Ursprungsort der ersten dauerhaften Ansiedlung wird Belize genannt, da man archäologische Funde in Cuello, welche man den Maya zuschreibt, auf das Jahr 2000 v. Chr. datiert (Quelle Wikipedia). Die ersten und ältesten archäologischen Funde wurden im übrigen 9000 v. Chr. auf Yucatan nachgewiesen und 8000 v. Chr. in Los Tapiales (Guatemala). Woher die Maya ursprünglich kommen, ist bis heute nicht geklärt. Aufgrund ihres Aussehens gehen viele Forscher davon aus, dass die Maya asiatischen Ursprungs sind und eins über die Behringsstr. vor über 20.000 Jahren nach Amerika einwanderten.

Die mittlere Präklassik (ca. 900 – 400 v. Chr.) 

In der mittleren Vorklassik kam es im gesamten Mayagebiet zur dauerhaften Ansiedlung und zur Gründung von Städten. Zwischen diesen Städten wurde der Handel entwickelt. Die ersten Siedlungsbauten und auch steinernde Tempel wurden errichtet. El Mirador gehört zu den ersten großen Städten, wo auch die höchste bekannte Maya-Pyramide steht.

Späte Präklassik (ca. 400 v.Chr. – 250 n. Chr.)

Ab ca. 400 v. Chr. entstehen durch den starken Bevölkerungswachstum große Maya-Zentren. Es werden die ersten Gesellschaftsschichten gebildet, an deren Spitze eine Herrschaftsriege stand. Sie bestand meist aus einem Herrscher und mehreren Beratern. Um 125 v. Chr. wurden die ersten datierbaren Stelen (Steinsäulen) der Maya gefunden und um 36 n. Chr. eine Stele, auf der das früheste Datum der Langen Zählung des Maya-Kalenders steht. Ab 100 n. Chr. wurde die erste Stufenpyramide in Teotihuacan errichtet. Es folgte die erste Sonnenpyramide und die erste Mondpyramide und um 300 n. Chr. erlebte Teotihuacan ihre Blütezeit.

Frühe Klassik (ca. 250 – 600 n. Chr.)

 

In der Zeit der frühen Klassik entstanden weitere große Maya-Zentren wie Tikal, Calakmul, Chichén Itzá, Yaxchilán und Palenque.  Diese Städte hatten für damalige Verhältnisse enorme Einwohnerzahlen von bis zu 10.000 Menschen. Die frühe Klassik ist wohl die herausragende Phase der Maya-Kultur. Es kam auch zu ersten Kriegen zwischen Städte wie Calakmul und Tikal.  In Tikal wurde 292 n Chr. die erste datierte Maya Stele gefunden.  Aus der frühen Klassik entstammen auch die meisten Bauwerke auf der Halbinsel Yucatán, welche heute noch Touristen und Forscher gleichermaßen faszinieren.

Späte Klassik (ca. 600 – 900 n. Chr.)

Ab dem Jahr 600 n. Chr. breitete sich das Maya-Volk auf der gesamten Halbinsel Yucatán aus. Die einzelnen Städte wurden zu Stadtstaaten, mit jeweils einem eigenen Herrscher und seiner Gefolgschaft. Es wurden Kriege geführt, einzelne Stadtstaaten wurden durch sogenannte Dammstraßen miteinander verbunden, in den Städten wurden teilweise Bewässerungssysteme gebaut und es entstanden weitere große Städte wie Uxmal, Coba, Bonampak, Caracol, Piedras Negras, Yaxchilan und viele weitere Städte, die teilweise mehr als 10.000 Einwohner umfassten. Diese Städte waren zu dieser Zeit größer als die damals größten Städte in Mitteleuropa.  Die Zeit um 900 n. Chr. wird als die Blütezeit der Maya-Zivilisation bezeichnet.

Postklassik (900 – 1511 n. Chr.)

Ab dem 900. Jahrhundert kam es zum plötzlichen Kollaps der Maya-Zentren. Zunächst wurden einzelne Maya-Zentren im südlichen Tiefland verlassen und in der Folgezeit kam es zu einem rapiden Bevölkerungsverlust in der gesamten Zentralregion Yukatans. Es wurden keine großen Gebäude  wie Pyramiden oder Tempelanlagen mehr gebaut und auch Steinstelen wurden nicht mehr aufgestellt.  Steinstelen wurden meist dazu genutzt, um die Geschichte, wie Geburt, Hochzeit, Zeit der Herrschaft etc.  einzelner Herrscher festzuhalten.Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, wie es zu diesem plötzlichen Zerfall der Maya-Zivilisation kam. Es gibt viele Fakten, die für oder gegen zwei Haupttheorien sprechen. So wird vermutet, dass das Maya-Volk einen großen Entwicklungssprung gemach hat und sowas wie eine Demokratisierung erlebt hat. Einzelne Herrscher verloren nach und nach ihre Macht, weil sich das Volk nicht mehr unterjochen lassen wollte oder weil das Volk nicht mehr ausreichend ernährt werden konnte. Dies würde auch erklären, warum für die einzelnen Herrscher keine Maya-Stelen mehr aufgestellt wurden. Es kam dann zu Hungersnöten und zu Krankheiten und somit zum rapiden Bevölkerungsverlust.

Eine andere Theorie besagt, dass es im 9. und 10. Jahrhundert zu einer außergewöhnlichen Trockenperiode kam. Forscher haben nachweisen können, dass zu dieser Zeit der Niederschlag extrem gering war. Hinzu kam, dass durch großflächige Rodung von Wäldern diese extreme Klimaveränderung noch verstärkt wurde. Aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte musste der Anbau von Gemüse, insbesondere Mais und Getreide straff organisiert werden. Für solche Trockenzeiten wurden ausgeklügelte Bewässerungssysteme und auch kleine Stauseen gebaut.  Forscher gehen davon aus, dass all dies nicht gereicht hat und das Volk nicht mehr ernährt werden konnte. Man vermutet, dass während dieser Trockenperiode extrem viele Menschen geopfert wurden, um die Götter zu besänftigen. Oft wurden Kriege geführt, um viele Gefangene zu machen, die dann geopfert wurden. Dies könnte auch dafür gesorgt haben, dass das Volk sich gegen diese blutigen Rituale stellten und sich von der Herrschaft abwendeten, um sich ihrem eigenen Wohlstand widmen zu können.

Der Kastenkrieg

Am 30. Juli 1847 wurde der Maya-Führer Manuel Antonio Hay sowie zwei weitere Maya-Persönlichkeiten hingerichtet. Dies löste eine Revolte der Maya-Bevölkerung gegen die regierende weiße Oberschicht Yucatans aus, welche letztendlich als gescheiterter Unabhängigkeitskrieg endete. Während des 85 Jahre andauernden Krieges , welcher letztendlich im Jahre 1933 als beendet erklärt wurde, kamen bis zu 50.000 Menschen ums leben.


Mehr zum Thema „Kastenkrieg“ gibt es hier

Die Maya heute

Die Conquista von 1511 – 1697 leitete eine neue Zeit in Amerika ein. Dies bedeutete das Ende vieler Hochkulturen. Ende bedeutet aber nicht, dass solche Hochkulturen wie die Maya ausgestorben sind. Heute leben noch etwa 6 Millionen Maya-Nachfahren auf der Yucatán-Halbinsel sowie in Belize, Guatemala und Honduras.